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Royal Canin - Lieferengpässe

 

Noch immer leidet der Hersteller Royal Canin unter den Auswirkungen des großangelegten Cyber-Angriffs Ende Juni und versucht inzwischen mit viel manuellem Aufwand die Lieferung seiner Ware aufrecht zu erhalten. Allerdings kann Royal Canin weltweit immer noch nur sehr eingeschränkt liefern und unsere Lagerbestände neigen sich allmählich dem Ende zu. Derzeitig können wir leider keine pünktliche Lieferung von Royal Canin Produkten garantieren und müssen Sie daher bitten, sich auf längere Wartezeiten einzustellen. Wir entschuldigen uns für die zu erwartenden Lieferverzögerungen und danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Sonderaktion: Urlaub mit Royal Canin

 

Damit Sie etwas sorgenfreier in den Urlaub können oder einfach gut vorbereitet sind, haben wir für Sie nicht nur einen Gutscheincode, sondern auch ein Erste-Hilfe-Set für Notfälle!

 

Ihr Gutscheincode:
RC1722EH

*Erhalten Sie 5€ Rabatt im Onlineshop von Tierarzt24. Den Rabatt erhalten Sie ab einem Bestellwert in Höhe von 60€. Der Gutschein ist gültig bis zum 31.08.17 und kann pro Kunde (Bestands- und Neukunden) und Bestellung nur einmal eingelöst werden. Er gilt für alle Produkte von Royal Canin und ist nicht mit anderen Rabattaktionen kombinierbar. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

 

Zusätzlich erhalten Sie zu Ihrer Bestellung ein gratis Erste-Hilfe-Set dazu, nur solange der Vorrat reicht!

Einige unserer Royal-Canin Produkte sind zum Beispiel "Royal Canin Urinary S/O Katze Katzenfutter", "Royal Canin VET DIET Hypoallergenic DR 21" oder "Royal Canin VET DIET Gastro Intestinal Low Fat LF 22"

WDT Korvimin Complete und WDT Korvimin Complete + Calcium

WDT Korvimin Complete und WDT Korvimin Complete + Calcium

Rohfütterung oder industriell hergestellte Tiernahrung? Hier scheiden sich bekanntlich die Geister.

Die einen sind begeistert vom Barfen, die anderen schwören auf trockene oder feuchte Tiernahrung renommierter Hersteller. Beide Arten der Fütterung haben ihre Vor- und Nachteile. Während das Füttern von Fertignahrung sicherlich unkomplizierter und ihre gleichbleibende Zusammensetzung immer genau auf die Nährstoffbedürfnisse des Tieres angepasst ist, wird gerade von Barf-Befürwortern der Abwechslungsreichtum der biologisch artgerechten Rohfütterung geschätzt. Auch der z.T. etwas höhere Arbeitsaufwand im Vergleich zu Fertignahrung wird hierfür gerne in Kauf genommen, ist die Rohfütterung doch alles in allem näher an der Natur des Hundes bzw. der seiner wölfischen Vorfahren orientiert als gebackene Kroketten und Dosenfutter. Bei all diesen durchaus nachvollziehbaren Argumenten darf man jedoch nicht vergessen: Auch eine Barf-Ration wird vom Menschen zusammengestellt und entspricht nicht unbedingt dem, was der Wolf in freier Wildbahn fressen würde – dies kann der Mensch aus rein praktischen Gründen oftmals gar nicht leisten. Eine bedarfsgerechte Barf-Ration sollte daher immer mit einem ausgewogenen Vitamin-Mineralstoff-Präparat ergänzt werden.
Hierfür bietet die WDT seit Kurzem zwei neue Produkte aus der Korvimin-Reihe an:

WDT Korvimin Complete und WDT Korvimin Complete + Calcium

Für die Fütterung calciumreicher (knochenreicher) Rationen ist das Basis Supplement WDT Korvimin Complete bestens geeignet, optimal für calciumarme (knochenarme) Rationen hingegen ist WDT Korvimin Complete + Calcium. Auch Tierhalter, die aus diätetischen Gründen oder aus Überzeugung selber kochen statt roh zu füttern, sollten übrigens nicht auf die Supplementierung von lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen verzichten – WDT Korvimin Complete und WDT Korvimin Complete + Calcium sind auch für diese Art der Fütterung optimal geeignet!

 

WDT Omega-3 Support für Hunde und Katzen

WDT Omega-3 Support

WDT Omega-3 Support hat einen hohen Gehalt an essentiellen Fettsäuren. Viele Omega-Fettsäuren sind essentielle Fettsäuren, d.h. sie können vom Körper nicht selbst produziert werden und müssen daher mit der Nahrung aufgenommen werden. In Zeiten, in denen der Organismus einer besonderen Belastung ausgesetzt ist – z.B. bei entzündlichen Erkrankungen – besteht ein erhöhter Bedarf vor allem an Omega-3- aber auch an bestimmten Omega-6-Fettsäuren. Wichtig ist zudem deren Mengenverhältnis. WDT Omega-3 Support liefert Omega-Fettsäuren in einem optimalen Verhältnis Omega-3 : Omega-6 von 3 : 0,8. Diese werden im Krankheitsverlauf in entzündungshemmende Prostaglandine umgewandelt und können das Entzündungsgeschehen positiv beeinflussen. Besonders bei chronischen Prozessen wie Allergien, entzündlichen Gelenksveränderungen (Arthritiden), Autoimmunerkrankungen, Hautirritationen und Herzproblemen kann der therapiebegleitende Einsatz von WDT Omega-3 Support sehr hilfreich sein. Häufig kann so sogar der Einsatz von Kortikosteroiden (Cortison) reduziert werden.

Auch ältere Tiere profitieren in der Regel von einer gezielten Zufuhr an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Im Alter lässt nämlich die Aktivität jener Enzyme nach, die für die Überführung von Linolsäure (Omega-6) und alpha-Linolensäure (Omega-3) in die stark entzündungshemmenden und gefäßerweiternden Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) zuständig sind. Das in WDT Omega-3 Support enthaltene Fischöl aus Kaltwasser-Hochseefischen liefert große Mengen an EPA und DHA.

Alle enthaltenen tierischen und pflanzlichen Ausgangsstoffe tragen ein Bio-Siegel und wurden durch nach EG-Ökoverordnung zertifizierte Herstellung gewonnen.

Dank des patentierten OxiSafe-Systems ist das Produkt auch nach Anbruch sauerstoffgeschützt und kommt nicht mit dem Treibmittel in Berührung. Das Druckgasgemisch ist frei von FCKW und ökologisch absolut unbedenklich.

Royal Canin Barcodes sammeln und Leuchthalsband erhalten

Kaufen Sie bei Tierarzt24 vom 15. Oktober 2015 bis 15. März 2016 insgesamt 4 Royal Canin-Säcke (min. 12 kg) und erhalten Sie ein Akku-LED-Leuchthalsband von LumiVision im Wert von 38,99 € gratis! Dieses wiederaufladbare LED-Leuchthalsband für Hunde ist das perfekte Accessoire für den abendlichen Spaziergang bei Wind und Wetter. Es bietet einen hohen Tragekomfort, ist wasserdicht und verfügt über eine Leuchtkraft bis 500 m für die optimale Sichtbarkeit und somit Sicherheit Ihres Hundes!

Die Leuchthalsbänder gibt es in den Größen 30 bis 70 cm, Sie können aus folgenden Farben wählen:

blau, weiß, grün, rot, pink

Und so geht's:
1. Schneiden Sie die Barcodes der gesammelten Futtersäcke aus.
2. Laden Sie folgendes PDF herunter.
3. Füllen Sie dieses PDF-Formular aus und senden Sie uns dieses zu.

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim sammeln und viel Freude an Ihrem Leuchthalsband!

Ihr Team von
Tierarzt24

Die Verdauungsorgane - Diäten für Leber und Magen-Darm-Trakt

Wieso eine Leberdiät?

Ist die Ursache für eine Lebererkrankung diagnostiziert, gilt es, diese soweit als möglich (medikamentös oder über Ergänzungsfuttermittel) zu therapieren. Parallel dazu werden diätetische Maßnahmen ergriffen, um die Leber als größtes Stoffwechselorgan in ihren Funktionen zu unterstützen.

Der Einfachheit halber stehen hierfür optimal zusammengestellte Diät-Fertigfuttermittel zur Verfügung. Selbstgekochte Rationen sind ebenso möglich, sollten aber nach den Prinzipien einer Leberdiät vom Fachmann individuell gestaltet sein. Von einer Rohfütterung ist wegen der typischerweise hohen Eiweißaufnahme abzuraten.

Eine Diät bei Erkrankungen der Leber hat u.a. folgende Ziele:

  • Die Vermeidung des Abbaus von Körpermasse.
  • Eine Minimierung der Belastung des Körpers durch Abbauprodukte.
  • Die Sicherstellung der Versorgung mit Nährstoffen, die nicht mehr (ausreichend) synthetisiert werden können.

Je nach Grunderkrankung, Symptomausprägung und Blutwerten ist eine individuelle Anpassung der Rationszusammensetzung Ihres erkrankten Tieres nötig und sollte mit dem Tierarzt abgesprochen werden.

Bedenken Sie bitte bei der Umstellung auf eine Leberdiät:

Zur Gewöhnung beginnen Sie mit sehr kleinen Mengen der neuen Diät, die Sie unter das altbekannte Futter mischen. Diese Menge wird nach einer Gewöhnungszeit in auf das individuelle Tier zugeschnittenen Schritten vergrößert, bis ausschließlich Diätfutter gefüttert wird.

Vermeiden Sie möglichst die Gabe von Extra-Leckerlis. Diese sind in ihrer Zusammensetzung nicht auf eine Lebererkrankung abgestimmt.

Und: die Fütterung mehrere kleine Mahlzeiten am Tag kann den Stoffwechsel der Leber entlasten. Stellen Sie ihr Tier ggf. auf dieses Fütterungsregime um.

 

Wieso eine spezielle Diät bei Magen-Darm-Problemen?

Eine Vielzahl von Erkrankungen kann zu Magen-Darm-Symptomen wie Durchfall, Erbrechen oder Verstopfung (Obstipation) führen. Entsprechend der zugrundeliegenden Erkrankung kann es notwendig werden, eine Magen-Darm-Diät zu füttern.

Hierfür stehen der Einfachheit halber optimal zusammengestellte Diät-Fertigfuttermittel zur Verfügung. Selbstgekochte Rationen sind ebenso möglich, sollten aber bei längerfristiger Fütterung nach speziellen Prinzipien vom Fachmann individuell gestaltet sein.

Wichtig ist, die Grunderkrankung, die zu Durchfall, Erbrechen, Obstipation usw. führt, wirklich zu identifizieren. Sie kann von einer akuten Entzündung über Unverträglichkeiten bis hin zu Enzymmängeln z.B. durch Pancreasinsuffizienzen reichen. Die medikamentöse Therapie wird Ihr Tierarzt mit Ihnen besprechen.

Diätprinzipien sind auf die speziellen Erkrankungen zugeschnitten. Eine sorgfältige Futtermittelauswahl ist daher unerlässlich und sollte in jedem Fall mit dem Tierarzt abgesprochen und je nach Krankheitsverlauf stetig angepasst werden.

Bedenken Sie bitte bei der Umstellung auf eine Magen-Darm-Diät:

Vermeiden Sie möglichst die Gabe von Extra-Leckerlis. Diese sind in ihrer Zusammensetzung ggf. nicht auf die Bedürfnisse Ihres erkrankten Tieres abgestimmt. Gerade bei Unverträglichkeiten und Allergien kann die kleinste Menge des nicht vertragenen Stoffes zu einer (Wieder-)Verschlechterung des Zustandes führen.

Die Fütterung mehrerer kleiner Mahlzeiten am Tag kann den Magen-Darm-Trakt entlasten. Stellen Sie Ihr Tier ggf. auf ein solches Fütterungsregime um.

Die Harnorgane - Diäten bei Nierenerkrankungen und Harnsteinproblemen

Wieso eine Nierendiät?

Ist eine Nierenerkrankung diagnostiziert, gilt es, diese soweit als möglich (medikamentös) zu therapieren. Bei chronischen Nierenerkrankungen ist in vielen Fällen die ursprünglich schädigende Ursache nicht mehr nachzuweisen und ein Großteil der Nephrone bereits geschädigt. Dann gilt es, die noch intakten Teile der Niere in ihrer Funktion zu unterstützen und diese so lange wie möglich zu erhalten.

Diätetische Maßnahmen beinhalten unter anderem folgende Schwerpunkte:

  • Eine Reduktion des Phosphorgehalts im Futter
  • Die Reduktion der Proteingesamtmenge bei Fütterung möglichst hochverdaulicher Proteine und eine gesicherte Deckung des Energiebedarfs.

Regelmäßige Kontrollen des Befindens und der Blutwerte helfen, den Zustand des Tieres zu beurteilen und ggf. Rationsanpassungen vorzunehmen.

Bedenken Sie bitte bei der Umstellung auf eine Nierendiät:

Zur Gewöhnung beginnen Sie mit sehr kleinen Mengen der neuen Diät, die Sie unter das altbekannte Futter mischen. Diese Menge wird nach einer Gewöhnungszeit in auf das individuelle Tier zugeschnittenen Schritten vergrößert, bis ausschließlich Diätfutter gefüttert wird.

Vermeiden Sie möglichst die Gabe von Extra-Leckerlis. Diese sind in ihrer Zusammensetzung nicht auf eine Nierenerkrankung abgestimmt.

Wasser sollte dem nierenkranken Tier stets zur Verfügung stehen. Es hat aufgrund seiner Erkrankung einen erhöhten Wasserbedarf, der nicht eingeschränkt werden darf!

In seltenen Fällen gilt es, die niedrige aufgenommene Wassermenge zu erhöhen.

Auf welche Tricks Sie dabei zurückgreifen können, können Sie hier nachlesen.

 

Wieso eine Diät bei Blasenproblemen und Harnsteinbildung?

Ist eine Erkrankung des Harntraktes diagnostiziert, gilt es, diese soweit als möglich medikamentös und diätetisch zu therapieren. Neben Nierenerkrankungen sind bei unseren Haustieren auch häufig die ableitenden Harnwege betroffen. Harnsteinbildung (Urolithiasis) und Blasenentzündung können dabei Hand in Hand gehen.

Bildgebende Verfahren verschaffen einen Überblick über Lage, Größe und Anzahl der Steine. Aber erst nach laboranalytischer Bestimmung der Konkrementart kann die Art der Therapie, welche ggf. auch diätetischer Natur sein kann, festgelegt werden. Es gilt: eine Diät sollte niemals nach Verdacht, sondern nur nach gründlicher diagnostischer Abklärung erfolgen, da sonst die Gefahr besteht, durch die Futterumstellung das Problem zu vergrößern, statt es zu minimieren. Überlassen Sie daher die Auswahl des geeigneten Diätfuttermittels immer Ihrem Tierarzt.

Diätetische Maßnahmen bei durch Futter beeinflussbarer Urolithiasis beinhalten u.a. folgende Schwerpunkte:

  • Die Erhöhung der Wasserzufuhr. Sie führt zu niedriger konzentriertem Harn sowie einer höheren Ausscheidungsfrequenz.
  • Die Beeinflussung des pH-Wertes durch die Futterzusammensetzung.
  • Die Anpassung der Nährstoffversorgung, da es wichtig ist, die Komponenten, die an der Konkrementbildung beteiligt sind, im Harn zu reduzieren.

Bedenken Sie bitte bei der Umstellung auf eine Diät bei Blasenproblemen:

Zur Gewöhnung beginnen Sie mit sehr kleinen Mengen der neuen Diät, die Sie unter das altbekannte Futter mischen. Diese Menge wird nach einer Gewöhnungszeit in auf das individuelle Tier zugeschnittenen Schritten vergrößert, bis ausschließlich Diätfutter gefüttert wird.

Vermeiden Sie möglichst die Gabe von Extra-Leckerlis. Diese sind in ihrer Zusammensetzung nicht auf die Erkrankungsproblematik abgestimmt.

Bei Blasenerkrankungen sollte die Wasseraufnahme gefördert werden. Gelingt dies bei Ihrem Tier nur schlecht, erhalten Sie dazu hier hilfreiche Tipps.

Fördern Sie die Harnabsatzfrequenz Ihres Tieres. Hunden sollte durch häufige Spaziergänge die Möglichkeit zum Harnabsatz gegeben werden. Lange Ruhephasen ohne Harnabsatz sollten möglichst vermieden werden.

Katzen mit Blasenproblematik sollte immer ein sauberes Katzenklo angeboten werden. Es empfiehlt sich, stets ein Katzenklo mehr als Katzen im Haushalt leben anzubieten und ggf. in Form (hoher/niedriger Rand, mit oder besser ohne Deckel) und Streuart zu variieren.

Wie viel sollte ein Hund trinken?

Der Wasserbedarf ist abhängig von der Fütterung

Wie viel ein Hund trinken sollte, berechnet sich anhand seines Körpergewichts, und ob der Hund Feucht- oder Trockenfutter bekommt. So benötigt ein Hund, der ausschließlich Trockenfutter zu sich nimmt, eine höhere Menge an Trinkwasser als ein Hund, der hauptsächlich Feuchtfutter zu sich nimmt. Wie bei uns Menschen ist dies natürlich von Hund zu Hund verschieden. Als ungefähre Richtlinie kann man jedoch bei der Fütterung von Trockenfutter von 40 bis 50 ml Trinkwasser pro kg des Körpergewichtes ausgehen. Bei der Fütterung von Feuchtnahrung verringert sich der Bedarf auf 5 bis 10 ml/kg Körpergewicht.

Ein Beispiel bei Trockennahrung:

Wiegt der Hund 20 kg und frisst ausschließlich Trockenfutter, so braucht er 800 bis 1000 ml pro Tag (20 kg x 40 bis 50 ml).

Bei hohen Außentemperaturen oder vermehrter körperlicher Aktivität steigt der Wasserbedarf.

Was tun, wenn der Hund nicht genug trinkt?

Es gibt Erkrankungen oder bestimmte Anfälligkeiten, bei denen es sinnvoll ist, die Wasseraufnahme des betroffenen Tieres zu erhöhen.

Hierzu ein paar Tipps aus der Praxis, die auch grundsätzlich angewendet werden können, wenn der Hund zu wenig trinkt:

  • Die einfachste Art der Wasserzuführung ist die Gabe von Feuchtfutter (ca. 80% Wasser) anstatt Trockenfutter (ca. 7-10% Wasser). Ist dies nicht möglich, kann Trockenfutter auch mit etwas Wasser eingeweicht werden.
  • Sauberes Trinkwasser an verschiedenen Stellen in Haus und Garten anbieten.
  • Einige Tiere, bei Katzen gerade Freigänger, bevorzugen häufig „lebendiges" Wasser, d.h. Wasser, das schon etwas algig und abgestanden schmeckt, wie z.B. aus dem Gartenteich oder der Regentonne. Bieten Sie dies doch auch im Haus an, um die Trinkmenge während des Aufenthalts im Haus zu erhöhen.
  • Andere Tiere lieben fließendes Wasser. Wasseraufnahme aus dem Wasserhahn oder einem Trinkbrunnen kann sehr viel Spaß machen.
  • Auch die Zugabe von „Geschmacksstoffen" kann die aufgenommene Wassermenge erhöhen. Z.B. das Auskochen von Rind-, Geflügel oder Schweinefleisch und die Zugabe der Bouillon zum Trinkwasser sind möglich. Da in diesem Sud aber Nährstoffe enthalten sind, sollte vor allem bei Niereninsuffizienz individuell überlegt werden, ob dies für den Zustand des Tieres förderlich ist.

Auch Thunfischsaft (Dose, „im eigenen Saft") wird häufig gern genommen.
Um nicht bei jedem Nachfüllen des Napfes erneut eine Dose Thunfisch öffnen oder ein Stück Fleisch auskochen zu müssen, bietet es sich an, den Sud (evtl. etwas verdünnt) in einem Eiswürfelbereiter einzufrieren. Die Würfel können dann nach Bedarf entnommen und dem Trinkwasser zugegeben werden. Der Fleisch- oder Fischgeschmack kann die Katze oder den Hund motivieren die Wasseraufnahme zu erhöhen.

Bedenken Sie aber immer, dass es Erkrankungen gibt, bei denen Sie die Ernährung ihres Tieres mit Ihrem Tierarzt abstimmen sollten. Fragen Sie ihn daher um Rat, bevor Sie dem Wasser etwas zusetzen.

Wurmkur beim Haustier

Warum überhaupt entwurmen?

Im Gegensatz zum Befall mit blutsaugenden Parasiten wie Flöhen und Milben (sog. Ektoparasiten) wird der Befall mit Würmern (sog. Endoparasiten) oft nicht erkannt, da sie dem Besitzer verborgen bleiben. Würmer gelangen meist als Eier oder Larven in den Körper des Säugetiers und machen in ihrem Wirt eine Entwicklung durch, die einige Zeit dauern kann. Hierzu gehört je nach Wurmart auch die Wanderung der Larven durch Organe, wie z.B. Blut, Leber und Lunge und deren Schädigung. Das adulte Tier siedelt sich am Zielort an. Der Vermehrungszyklus schließt sich durch die Abgabe von Eiern oder Larvenstadien an weitere Zwischen- oder Endwirte. Man sollte daher immer bedenken: Je nach Parasitenart können für unsere Tiere, aber auch für die mit ihnen zusammenlebenden Menschen, schwere gesundheitliche Schäden durch einen Wurmbefall auftreten. Auch wenn wir die Verursacher dieser Schäden mit bloßem Auge nicht sehen können.

Wie oft eine Wurmkur?

Im Gegensatz zur Prophylaxe gegen Ektoparasiten ist bei einer Entwurmung keine Langzeitwirkung möglich. Einen sicheren Schutz erzielt man daher nur durch eine regelmäßige Entwurmung, die neu in den Körper eingedrungene Würmer erfolgreich bekämpft. Das Expertengremium ESCCAP hat nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen Empfehlungen zur Behandlungsstrategie von Wurmparasiten herausgegeben. Es betont, dass Behandlungsschema und Medikamentenauswahl dem individuellen Risiko für einen Wurmbefall angepasst werden sollten (z.B. häufiger Tierkontakt, Kinder im Haushalt, Verfütterung von rohem Fleisch etc.). Besprechen Sie daher die für Ihr Tier optimale Entwurmungsstrategie mit Ihrem Tierarzt und passen Sie sie den Gegebenheiten individuell an.

Welche Mittel gibt es?

Zur Entwurmung steht heute eine Vielzahl an Wirkstoffen zur Verfügung. Je nach Substanz haben sie ein breiteres oder schmaleres Wirkungsspektrum. Tabletten geben den Wirkstoff im Magen-Darm-Trakt ab. Dieser wird über die Blutbahn zur Leber transportiert und verstoffwechselt. Anschließend gelangt er über die Blutbahn wieder zum Magen-Darm-Trakt.

Bei Spot-on-Präparaten wird der Wirkstoff über die Haut aufgenommen und über die Blutbahn an ihren Bestimmungsort transportiert. Und nun, Entwurmung von außen oder innen? Beide Arten bekämpfen Wurmbefall effektiv, wenn sie fachgerecht angewendet werden. Tierhalter sollten daher die für sich und ihr Tier angenehmste Methode wählen.

Ektoparasiten: Flöhe, Zecken, Milben & co.

Klein, aber oho!

Leider kommen blutsaugende Parasiten wie Zecken, Mücken, Stechfliegen, Milben oder Flöhe häufig in der Umgebung unserer vierbeinigen Lieblinge vor. Sie saugen nicht nur Blut, sondern können auch potentielle Überträger gefährlicher Krankheitserreger sein. Daher sollten regelmäßige Vorsorge und Kontrolle selbstverständlich sein.

Wie kann ich mein Tier schützen?

Zum Schutz vor blutsaugenden Parasiten gibt es eine große Auswahl an Medikamenten, sog. Antiparasitika. Es gibt sie als Spot-on zum Auftragen, als Halsband und zum Teil auch zur oralen Einnahme. Bisher gibt es aber leider noch kein Mittel, dass gegen alle bekannten Parasiten wirkt.

 

Um dem Tierhalter eine möglichst einfache und überschaubare Parasitenvorsorge zu ermöglichen, werden daher häufig Wirkstoffe kombiniert, um gleichzeitig unterschiedliche Parasitenfamilien zu bekämpfen.

Einige Mittel sind frei verkäuflich, andere können nur durch den Tierarzt abgegeben werden, d.h. sie sind verschreibungspflichtig.

Die Entscheidung, welches Präparat das richtige für Ihr Tier und den Infektionsdruck seiner alltäglichen Umgebung ist, sollten Sie am besten gemeinsam mit Ihrem Tierarzt treffen.

Auch im Hinblick auf geplante Urlaubsreisen ist dabei an eine spezielle Beratung zu denken, denn es gilt: andere Länder - andere Parasiten.

Für den routinierten Besitzer ist der Zecken- und Flohschutz selbstverständlich. Hierzu stehen hauptsächlich Spot-on-Präparate sowie Parasitenschutzhalsbänder zur Verfügung.

Spot-on-Präparate werden direkt aus der Pipette auf die Haut (meist im Nackenbereich) des Tieres aufgetragen. Dazu wird das Fell mit den Fingern gescheitelt und der Inhalt der Pipette auf der Haut ausgedrückt. Bei größeren Hunden kann die Flüssigkeitsmenge auch auf mehrere Stellen im Rückenbereich verteilt werden. Die Anwendung sollte idealerweise abends erfolgen, damit die Substanz sich über Nacht auf der Hautoberfläche verteilen und trocken kann. So kann sie beim Kontakt des Parasiten mit der Haut wirken.

Parasitenschutzhalsbänder sind mit den Wirkstoffen imprägniert und geben diese langsam und kontinuierlich über einen längeren Zeitraum ab. Vor allem beim Kontakt der Tiere mit Kleinkindern sollte bedacht werden, dass der Wirkstoff vom Fell auf die Hände der Besitzer gelangen kann.

Für Katzen besteht außerdem das Risiko, mit einem Halsband unbemerkt hängenzubleiben. Parasitenschutzbänder sollten daher eine Sollbruchstelle aufweisen.

Bedenken Sie bei akutem Flohbefall bitte immer, dass eine parallele Umgebungsbehandlung essentiell ist, um der Plage „Herr zu werden". Denn aus einem Floh, den Ihre Katze oder Ihr Hund mit nach Hause bringen, kann schnell eine Population tausender werden. Nur etwa 5% der Flöhe befinden sich am Tier selbst, 95% in Form von Eiern, Larven und Puppen in unmittelbarer Umgebung des Haustieres. Intensives Staubsaugen aller Ritzen vor allem in der Nähe der Lieblingsplätze ihres Tieres minimiert den Befall ebenso wie das gründliche Waschen von Decken, Kissen und Bezügen. Alle dann noch vorhandenen Mitglieder der Flohpopulation können mit einem Umgebungsspray oder sog. "Fogger" abgetötet werden.

Auch andere Haustiere in der Wohnung, bzw. alle Tiere, mit denen Ihr Haustier regelmäßigen Kontakt hat, gehören zur „Umgebung" und sollten mit Flohschutzmittel behandelt werden.

Wie erkenne ich, ob mein Hund Flöhe hat?

Tiere die Freigang haben, kommen früher oder später mit einem Flohträger in Kontakt. Aber auch reine Wohnungstiere sollten regelmäßig kontrolliert werden. Ein einziger Floh reicht, um in Ihrem Haushalt eine Flohpopulation anzusiedeln.

Um herauszubekommen, ob Ihr Tier unter Flohbefall leidet reicht es nicht, das Tier nach Flöhen abzusuchen. Diese sind schwer auffindbar und außerdem nur bei der Nahrungsaufnahme, dem Blutsaugen, auf Ihrem Tier vorhanden. Alle Entwicklungsschritte und Zwischenstadien machen sie in der Umgebung des Tieres durch und halten sich dort in schwerer zugänglichen Bereichen auf, die Ihr Tier regelmäßig aufsucht.

Um nun zur Diagnose Flohbefall zu gelangen, gibt es aber einen einfachen Trick: Kämmen Sie Ihr Tier mit einem feinzinkigen sogenannten Flohkamm. Herausgekämmte Haare und „Krümel" legen Sie auf ein angefeuchtetes helles Tuch. Färben schwarze Krümel das helle Tuch rötlich, so handelt es sich dabei um den im Flohkot enthaltenen Blutfarbstoff - ein klarer Hinweis auf Flohbefall. Behandlungen gegen Flohbefall sollten über einen längeren Zeitraum erfolgen und je nach Stärke des Befalls auch die Umgebung mit einschließen, da Flohbrut in der Umgebung sitzt und sich dort erst noch entwickelt. Ihr Tierarzt berät Sie dazu gerne.