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Blog Beiträge '2013' 'November'

Atemwegserkrankungen beim Pferd

Atemwegserkrankungen sind ein weitverbreitetes Problem in der Pferdehaltung. Vor allem zum Jahreszeitenwechsel und in den Wintermonaten schwächen wechselhafte Temperaturen und nasskaltes Wetter das Immunsystem, so dass viele Pferde gerade jetzt unter Husten und Nasenausfluss leiden. Hinzu kommt das Ende der Weidesaison. Bei Pferden, die nicht im Offenstall gehalten werden, ist jetzt besonders auf eine gute Stalldurchlüftung zu achten, denn ein hoher Staub- und Ammoniakgehalt in der Stallluft reizt die Atemwege und ist häufig der Wegbereiter für eine akute Bronchitis. Ebenso wichtig ist die Vermeidung von staubigem oder gar schimmeligem Heu oder Einstreu. Erfolgt keine Abschaffung der Krankheitsursachen, so können sich zunächst harmlos erscheinende Erkältungen schnell zu einem chronischen Husten mit massiver Atemnot (chronische Bronchitis) ausweiten, der häufig nur noch schwer in den Griff zu bekommen ist.
Übrigens sollte auch der lange unterschätzte Faktor Stress – z.B. durch hohe körperliche Belastung etc. – immer als Mit-Ursache für verschiedene Erkrankungen in Betracht gezogen werden, denn Stress beeinträchtigt die körpereigenen Abwehrkräfte maßgeblich!
Schon beim ersten Husten sollte der aufmerksame Pferdebesitzer daher hellhörig werden und mit der Zufütterung von Atemwegs-Kräutern bzw. ätherischen Ölen beginnen. EQUIVISION Bronchial Fit enthält eine Kräutermischung aus Thymian, Fenchel, Fichte, Holunder, Anis, Eibisch, Huflattich, Johannisbrot, Spitzwegerich, Eichenrinde, Süßholz, Brennnessel und Islandmoos und stellt – als leckerer Kräuteraufguss zubereitet – dem Körper pflanzeneigene ätherische Öle, Schleim- und Gerbstoffe, sowie Flavonoide, Saponine, Karotinoide, Flechtensäuren und Vitamin C zur Verfügung. So wird neben dem krampf- und schleimlösenden Effekt das Immunsystem gestärkt und der Hustenreiz gelindert.
Für Pferde mit massiveren Atemwegsproblemen oder Kandidaten, die den intensiven und lindernden Geruch und Geschmack ätherischer Öle lieben, gibt es außerdem EQUIVISION Bronchial Akut: ein Pulver aus konzentrierten ätherischen Ölen sowie den Vitaminen C und E, das ebenso krampf- und schleimlösend, hustenreizlindernd und abwehrfördernd wirkt. 

Arthrose bei Hunden, Katzen und Pferden - Teil 4

Teil 4: Was kann ich vorbeugend bzw. beim Vorliegen einer Arthrose tun?

Vermeiden Sie Übergewicht bei Ihrem Tier! Sorgen Sie für ausreichende aber moderate Bewegung – besonders die Gelenke heranwachsender Hunde sollten nicht durch stundenlange Spaziergänge überlastet werden.
Zudem kann die ergänzende Fütterung bestimmter Präparate bereits in jungen Jahren wertvolle Dienste leisten. Die wichtigsten Gelenknährstoffe sind:

  • Glucosamin: Bestandteil des Glucosaminoglycans (Knorpelgrundsubstanz), stimuliert die Knorpelneubildung, sorgt für die Druckfestigkeit des Knorpels
  • Chondroitinsulfat: Bestandteil des Glucosaminoglycans mit hoher Wasserbindungskapazität, hält den Knorpel elastisch, sorgt für die Druckfestigkeit des Knorpels
  • Kollagenhydrolysat: Baustein von körpereigenem Kollagen, dem wichtigsten Strukturprotein aller Bindegewebsstrukturen, für flexible und belastbare Gelenke, sorgt für die Zugfestigkeit des Knorpels
  • Methylsulfonylmethan (MSM): organischer Schwefel als Bestandteil der Synovialmembran und der Gelenkschmiere

Hier finden Sie ausgewählte Gelenkprodukte für Hunde, Katzen und Pferde!

Arthrose bei Hunden, Katzen und Pferden - Teil 3

Teil 3: Was sind Risiken für eine Arthrose?

Ein Risiko für die Entstehung degenerativer Gelenkserkrankungen ist z.B. das Alter des Tieres. Im Alter verliert der Knorpel an Elastizität und Flüssigkeit, so dass die Nährstoffversorgung nicht mehr optimal gewährleistet ist – die Abnutzung überwiegt.
Auch Hunde großer Rassen neigen zu Gelenkproblemen, da die Gelenke durch das von Natur aus hohe Körpergewicht dauerhaft stark belastet werden. Entsprechendes gilt natürlich auch für alle übergewichtigen Tiere. Leider wird der Faktor Übergewicht vom Tierbesitzer auch heute noch gerne unterschätzt. Gefährdet sind aber auch die Extremsportler unter den Pferden und die Asphalt-Jogger unter den Hunden. Sport und Bewegung sind zwar wichtig für die Gelenkgesundheit, falsches oder zu intensives Training schadet aber mehr als dass es nutzt!

Arthrose bei Hunden, Katzen und Pferden - Teil 2

Teil 2: Was passiert im Gelenk bei einer Arthrose?

Problematisch wird es, sobald dieses Gleichgewicht gestört wird und die Abnutzung überwiegt, z.B. durch eine Fehl- bzw. Überbelastung des Gelenks. Der Beginn einer Arthrose ist immer eine Schädigung im Bereich des Gelenkknorpels. Da im Knorpel selber keine Nerven verlaufen, wird aber diese Verletzung selber meist nicht wahrgenommen. Schmerzen entstehen erst infolge der Knorpelverletzung: Knorpelbruchstücke reizen die Synovialmembran, die darauf mit einer Schwellung sowie mit einer vermehrten Produktion von Synovialflüssigkeit und Entzündungsbotenstoffen reagiert. Diese Prozesse wiederum sind schmerzhaft. Das Gelenk wird verstärkt durchblutet und weist nun alle Anzeichen einer Gelenks-Entzündung, also einer Arthritis, auf: Schwellung, Rötung, Wärme, Schmerz und eine eingeschränkte Funktion – das Tier lahmt plötzlich.
Der Übergang zu einer Arthrose, also einem irreversiblen degenerativen Verschleiß des Gelenks, ist nahtlos. Die anhaltende mechanische Reizung des Gelenks durch Knorpelbruchstücke und durch infolge der Entzündung entstandene Fibrinablagerungen führt zu einer weiteren Schädigung des Knorpelgewebes. Die Entzündungsprozesse im Gelenk und die infolge der Schmerzen reduzierte Beweglichkeit sorgen zusätzlich für eine verschlechterte Nährstoffversorgung der knorpelbildenden Zellen. Abbauende Prozesse nehmen überhand. Im Verlauf der Erkrankung kann das Knorpelgewebe bis auf den Knochen abgeschliffen werden, so dass schließlich Knochen auf Knochen reibt – ein hochgradig schmerzhafter Prozess. Weiterhin verändert sich auch der am Gelenk beteiligte Knochen: im Bereich der Kapsel entstehen Zubildungen, während an den Stellen mit der höchsten Druckbelastung eine Abflachung des Knochens zu erkennen ist.

Arthrose bei Hunden, Katzen und Pferden - Teil 1

Teil 1: Was passiert im gesunden Gelenk?

Um verstehen zu können, wie degenerative Gelenkserkrankungen (Arthrosen) entstehen und warum sie nicht heilbar sind, muss man zunächst verstehen, wie ein gesundes Gelenk funktioniert.
Ein Gelenk ist die bewegliche Verbindung zweier Knochen, die einen ungehinderten Bewegungsablauf garantiert. Jedes Gelenk ist von einer Gelenkkapsel umgeben, die die miteinander agierenden Knochenenden nach außen hin abschließt. Um den reibungslosen Ablauf einer Bewegung zu gewährleisten, sind die Knochenenden von einer glatten und gleitfähigen Knorpelschicht überzogen. Gleichzeitig ist der schmale Gelenkspalt zwischen den Knorpelschichten vollständig von der sog. Gelenkschmiere (Synovia) ausgefüllt, die die Gleitfähigkeit zusätzlich verbessert. Die Gelenkschmiere spielt außerdem eine wichtige Rolle in der Nährstoffversorgung des Knorpelgewebes. Da der Knorpel nicht durchblutet wird, erhält er alle wichtigen Nährstoffe ausschließlich über die Gelenkflüssigkeit. Produziert wird die Gelenkschmiere übrigens von der inneren Membran der Gelenkkapsel, der sog. Synovialmembran.
Die Hauptaufgabe des Gelenkknorpels ist seine Funktion als Stoßdämpfer. Nur so ist ein geschmeidiger Bewegungsablauf überhaupt möglich. Dank seiner Zusammensetzung – Glucosaminoglycane (Chondroitinsulfat und Glucosamin), Kollagen und Knorpelzellen – ist das Knorpelgewebe extrem druck- und zugfest, so dass selbst bei hohen Belastungen Bewegungen noch abgefedert werden können. Bewegung selber ist essentiell für die Gesunderhaltung des Gelenks, denn nur durch die regelmäßige Kompression und anschließende Ausdehnung des Knorpels gelangen die Nährstoffe aus der Gelenksflüssigkeit wie bei einem Schwamm überhaupt erst in das Knorpelgewebe. In einem gesunden Gelenk halten sich Abnutzung des Knorpels und Wiederaufbau die Waage.