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Blog Beiträge '2014' 'Februar'

Haarballen bei der Katze

Haarballen oder Trichobezoare sind unverdauliche, verklebte Ansammlungen aus abgeschluckten Haaren, angedauten Futterresten und Verdauungssekreten, die physiologischerweise im Magen der Katze gebildet werden.

Katzen sind sehr reinliche Tiere und verbringen einen großen Teil des Tages mit ihrer Fellpflege. Mithilfe von Widerhaken auf Ihrer Zunge bürstet die Katze ihr Fell und schluckt dadurch im Vergleich zu anderen Tierarten verhältnismäßig viele Haare ab. Meistens werden die abgeschluckten Haare mit dem Kot ausgeschieden. Abhängig von der Menge der aufgenommenen Haare können aber durch Peristaltik und Verdauungssäfte im Magen die wohl fast jedem Katzenbesitzer bekannten Haaransammlungen entstehen, die ab dem Erreichen einer gewissen Größe von der Katze als Haarballen wieder hervorgewürgt werden und anschließend meist mitten auf dem Wohnzimmerteppich zu finden sind.

Unangenehm oder sogar gefährlich wird es für die Katze, wenn diese Haarballen z.B. auf Grund einer reduzierten Darmperistaltik im Magen-Darm-Trakt verbleiben und dort für Verdauungsstörungen wie Verstopfungen bis hin zu Darmverschlüssen sorgen.

Hier kann der vorbeugende Einsatz eines faserreichen Futters (z.B. ADVANCE Hairball, ADVANCE Persian Long Hair, Royal Canin Skin Hairball) oder spezieller Pasten Abhilfe verschaffen. Hauptbestandteile sind verdauliche und unverdauliche Pflanzenfasern, die zum einen mechanisch der Entstehung von Haarballen entgegenwirken, indem sie Verklumpungen „auseinanderziehen“. Gleichzeitig fördern sie aber auch die Darmperistaltik, ernähren als sog. Prebiotika die natürliche Darmflora und ziehen vermehrt Wasser aus dem umliegenden Gewebe in den Darm, wodurch die Bildung von Haarballen verringert, deren Ausscheidung über den Kot gefördert und der Kotabsatz erleichtert wird. Zudem wirken Omega Fettsäuren und andere beigefügte Fette entzündungshemmend und sorgen ebenfalls für einen geschmeidigeren Stuhlgang.

Da Wohnungskatzen im Unterschied zu Freigängern besonders viel Zeit am Tag mit der Körperpflege verbringen – ca. 4 Std. täglich – und dadurch auch mehr Haare aufnehmen als ihre freilaufenden Artgenossen, haben sie ein recht hohes Risiko für die Entstehung von Haarballen. Gründe für eine intensive oder gar übersteigerte Fellpflege gibt es verschiedene: Langhaarkatzen, die häufig als reine Wohnungskatzen gehalten werden, müssen von Natur aus mehr Zeit für ihre Fellpflege aufwenden, zudem haben reine Stubentiger häufig viel mehr Zeit sich der eigenen Fellpflege zu widmen. Putzen dient außerdem der Vermeidung von Stress oder Langeweile und schafft Linderung bei Juckreiz, z.B. infolge von Parasitenbefall oder Hauterkrankungen.  Hinzu kommt der über das ganze Jahr relativ  konstant bleibende Fellverlust bei reinen Wohnungskatzen. Bei Freigängern beschränkt sich der Fellwechsel und die vermehrte Bildung von Haarballen jahreszeitlich bedingt auf die Zeit vom Frühjahr bis zum Herbst. Als Besitzer sollten Sie daher viel Wert auf eine regelmäßige Fellpflege legen. Bürsten oder Kämmen entfernt abgestorbene Haare und entlastet so die Verdauung Ihrer Katze.