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Was Sie bei der Augen- und Ohrenpflege beachten sollten

Augen und Ohren sind wichtige Sinnesorgane Ihres tierischen Begleiters. Deswegen ist es wichtig, dass Sie diese immer gut kontrollieren und pflegen. Um Berührungen und Pflegemaßnahmen so stressfrei wie möglich für Ihr Haustier zu gestalten, ist es sinnvoll diese vom Welpen- und Kittenalter an daran zu gewöhnen. Lassen Sie es zu einer täglichen Routine werden wie das tägliche Füttern und spazieren gehen.

Wenn Sie die regelmäßige Kontrolle der Ohren durchführen, sollten Sie auf folgendes achten:

  • die Farbe der Haut im Ohr

  • Verunreinigungen

  • Feuchtigkeit

  • Geruch 

  • Fremdkörper (z.B. Grannen, Grashalme, Zecken, Milben)

 

Bei Hunden mit Knick- und Schlappohren ist die Durchlüftung des Ohres schlechter. Bakterien und Pilze haben durch das dadurch entstehende feuchte und warme Klima einen guten Nährboden für ihr Wachstum. Dies kann vermehrt zu einem Problem werden, wenn Ihr Hund gerne schwimmt und dabei Wasser ins Ohr bekommt. Auch Hunde mit einer starken Behaarung im Außenohr und Hunde, die unter Allergien leiden, sind häufiger von Problemen mit den Ohren betroffen. 

 

Hinweise auf Erkrankungen des Ohres oder Fremdkörper im Ohr sind: 

  • häufiges Schütteln oder Schiefhalten des Kopfes

  • vermehrtes Kratzen der Ohren 

  • Reiben der Ohren am Boden oder an Gegenständen 

  • Berührungsempfindlichkeit am Ohr 

  • unangenehmer Geruch 

 

Klare Augen sind ein gutes Zeichen

Im Normalfall sind am gesunden Auge Ihres vierbeinigen Freundes keine aufwendigen Pflegemaßnahmen nötig. Die Augen sollten klar-glänzend und die Umgebung des Auges sollte sauber sein. Weder ein farblich veränderter Ausfluss noch ein übermäßiger Tränenfluss sollte vorhanden sein.
Insbesondere bei brachyzephalen Hunderassen kann es aufgrund ihrer Anatomie zu Tränenspuren kommen. Diese Spuren und eventuell entstandene Verfärbungen können mit speziell dafür entwickelten milden Pflegemitteln entfernt werden. Auf keinen Fall sollten für die Entfernung der Verfärbungen Wasserstoffperoxid, Bleichmittel oder ähnliches verwendet werden. 

Die Hornhaut des Auges ist sehr empfindlich. Deshalb ist ein kompletter Lidschluss, der die Hornhaut und somit das Auge vor äußeren Einflüssen schützt und die Tränenflüssigkeit gleichmäßig verteilt, wichtig. Auch sollte die Hornhaut nicht durch Haare, Wimpern, Zubildungen wie Warzen, Fremdkörper o.ä. gereizt werden. 

 

Typische Symptome für Erkrankungen an den Augen sind z.B. 

  • trockene Augen 

  • gelblich eitriger oder grüner Ausfluss

  • gerötete Augen bzw. Konjunktiven

  • Zusammenkneifen der Augen

  • Reiben der Augen mit den Pfoten oder an Gegenständen

  • verstärktes Blinzeln 

  • trübe Augenoberfläche 

Je nach Symptom und / oder Befinden Ihres vierbeinigen Freundes ist es sinnvoll direkt zum Tierarzt zu gehen und die auftretenden Probleme abzuklären.