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Was Sie bei der Augen- und Ohrenpflege beachten sollten

Augen- und Ohrenpflege

Die Augen und Ohren gehören zu den wichtigsten Sinnesorganen bei Ihrem Hund. Deswegen ist es wichtig, dass Sie diese immer gut kontrollieren und pflegen. Um Berührungen und Pflegemaßnahmen so stressfrei wie möglich zu gestalten, ist es sinnvoll, Ihren Vierbeiner vom Welpenalter an daran zu gewöhnen. Mit unseren einfachen Tipps wird die Augen- und Ohrenpflege zur spielerischen Routine wie das tägliche Füttern und Spazieren gehen. 

 

Inhaltsübersicht 

Worauf sollte bei der Ohrenkontrolle geachtet werden? 

Hinweise auf eine Erkrankung der Ohren 

Die richtige Augenkontrolle 

Symptome bei Augenerkrankungen 

 

Worauf sollte bei der Ohrenkontrolle geachtet werden? 

Bei Hunden mit Knick- und Schlappohren ist die Durchlüftung des Ohres schlechter als bei Artgenossen mit aufrecht stehenden OhrenDas dadurch entstehende feuchte und warme Klima bietet den idealen Nährboden für Bakterien und Pilze. Dies kann vermehrt zu einem Problem werden, wenn Ihr Hund gerne schwimmt und dabei Wasser ins Ohr bekommt. Auch Hunde mit einer starken Behaarung im Außenohr sowie Allergiker sind häufiger von Problemen mit den Ohren betroffen.

Bei der regelmäßigen Kontrolle der Ohren sollten Sie auf Folgendes achten: 

- die Farbe der Haut im Ohr 

- Verunreinigungen 

- Feuchtigkeit 

- Geruch  

- Fremdkörper (z. B. Grannen, Grashalme, Zecken, Milben)

Hinweise auf eine Erkrankung der Ohren 

Ohrenerkrankungen oder Fremdkörper im Ohr äußern sich mit unterschiedlichen Symptomen. Achten Sie deshalb bei der Kontrolle auf folgende Auffälligkeiten sowie Beschwerden Ihres Tieres: 

- häufiges Schütteln oder Schiefhalten des Kopfes

- vermehrtes Kratzen der Ohren

- Reiben der Ohren am Boden oder an Gegenständen

- Berührungsempfindlichkeit am Ohr

- unangenehmer Geruch 

Die richtige Augenkontrolle: klare Augen sind ein gutes Zeichen 

Im Normalfall sind am gesunden Auge Ihres Hundes keine aufwendigen Pflegemaßnahmen nötig. Die Augen sollten klar-glänzend und die Umgebung sauber sein. Weder ein farblich veränderter Ausfluss noch ein übermäßiger Tränenfluss sollte vorhanden sein. 

Insbesondere bei brachyzephalen (kurzköpfige bzw. rundköpfige) Hunderassen wie dem Mops oder der Französischen Bulldogge kann es aufgrund ihrer Anatomie zu Tränenspuren kommen. Diese Spuren und eventuell entstandene Verfärbungen können mit speziell dafür entwickelten milden Pflegemitteln entfernt werden. Auf keinen Fall sollten für die Entfernung der Verfärbungen Wasserstoffperoxid, Bleichmittel oder ähnliches verwendet werden! 

Die Hornhaut des Auges ist sehr empfindlich. Deshalb ist ein kompletter Lidschluss, der die Hornhaut und somit das Auge vor äußeren Einflüssen schützt und die Tränenflüssigkeit gleichmäßig verteilt, wichtig. Auch sollte die Hornhaut nicht durch Haare, Wimpern, Zubildungen wie Warzen, Fremdkörper o. ä. gereizt werden. 

Symptome bei Augenerkrankungen 

Typische Symptome für Erkrankungen an den Augen sind z. B.:

- trockene Augen

- gelblich eitriger oder grüner Ausfluss

- gerötete Augen bzw. Konjunktiven

- Zusammenkneifen der Augen

- Reiben der Augen mit den Pfoten oder an Gegenständen

- verstärktes Blinzeln

- trübe Augenoberfläche

Generell gilt: Je nach Symptom und/oder Befinden Ihres Vierbeiners ist es sinnvoll zum Tierarzt zu gehen und die auftretenden Probleme abzuklären.