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Hilfe, mein Tier trinkt zu wenig!

Gerade unter Katzen gibt es leider immer wieder schlechte Trinker. Genetisch gesehen ist das sinnvoll, denn ihre Vorfahren stammen aus der Wüste und haben gelernt mit wenig Wasser auszukommen. Und obwohl unsere Stubentiger das eigentlich nicht mehr müssten, sind manche von ihnen wahre Meister im Wenig-Trinken. Auch der ein oder andere Hundehalter wird dieses Problem kennen, wenn auch nicht in dem Maße wie mancher Katzenbesitzer.
Hier ein paar Tipps, mit denen Sie Ihr Haustier zum Trinken motivieren können.  

Für Katzenhalter:

Die Katze sollte stets eine saubere Katzentoilette benutzen können und dabei keinem Stress ausgesetzt sein. Gestresste Katzen halten den Urin länger ein und trinken weniger, nur um das unliebsame Örtchen nicht aufsuchen zu müssen.

Es sollte immer eine Katzentoilette mehr aufgestellt werden, als Katzen im Haushalt leben. Die für den Menschen nicht immer sichtbare Rangordnung kann dazu führen, dass rangniedrigere Tiere die vom ranghöheren Tier bevorzugte(n) Toilette(n) nicht benutzen dürfen und vertrieben werden. Verwenden Sie immer offene Katzentoiletten, damit die Katze sieht, was um sie herum geschieht und im Notfall schnell flüchten kann. Die Toiletten sollten zudem stets sauber sein, denn Katzen sind sehr reinliche Tiere, die im verschmutzten Streusand nur äußerst ungern ihr Geschäft hinterlassen.  

Für Hundehalter:

Der Hund sollte regelmäßig Gassi geführt werden. Lange Zeiten zwischen den Spaziergängen führen dazu, dass ein Hund weniger trinkt. Gerade bei Rüden, die immer etwas Resturin in der Blase haben, ist das besonders wichtig.
Legen Sie Ihre Routen so, dass Sie an einem Bach oder See vorbei kommen. Gerade im Sommer lieben viele Hunde die (Ganzkörper-) Abkühlung, und außerdem macht es einigen unserer gutmütigen Clowns unglaublich viel Spaß währenddessen aus einem fließenden oder stehenden Gewässer zu trinken.

 

Besonders für Katzenhalter, aber auch für den ein oder anderen Hundebesitzer:

  • Bieten Sie Nass- statt Trockenfutter an! Der Feuchtigkeitsgehalt im Nassfutter ist ca. 8-10x höher, als der im Trockenfutter (8-10 % gegen 80 %). Ihr Tier mag kein Nassfutter? Weichen Sie das Trockenfutter ein – aber bitte Schritt für Schritt! Die ersten paar Tage nur ein paar Tropfen Wasser darauf, dann einen Teelöffel Wasser einziehen lassen, einen Esslöffel, dann zwei, ein Schnapsglas Wasser, eine Tasse usw. Damit das Futter die Flüssigkeit gut aufnimmt, sollten Sie es vor dem Füttern ca. 10 min. einweichen lassen. Einige fragen sich jetzt: was ist mit der Zahnpflege, die ja jetzt ohne Trockenfutter wegfällt? Versuchen Sie es mit Zahnpflegesticks oder gewöhnen Sie Ihr Tier langsam (!) ans Zähneputzen.
  • Platzieren Sie den Wassernapf nicht direkt neben dem Futternapf. Bei Katzen erfolgen Nahrungs- und Futteraufnahme natürlicherweise nicht unbedingt am selben Ort.
  • Stellen Sie an verschiedenen Stellen im Haus Wassernäpfe auf (ruhig 4 oder 5), bei freiem Zugang zum Garten auch dort. Das Versteck hinterm Sofa oder eine nicht für Jedermann einsehbare Stelle im Garten eignen sich dafür übrigens hervorragend! Halten Sie die Näpfe stets sauber, aber wechseln Sie nicht in allen Schüsseln täglich das Wasser. Manche Tiere bevorzugen abgestandenes oder durch Wind und Wetter „gewürztes“ Wasser.
  • Um den Gourmets unter unseren Haustieren das langweilige und fade Einheitswasser etwas schmackhafter zu machen, kann man diesem auch gut Thunfisch-Saft o.ä. hinzufügen. Diese Näpfe sollten dann aber bitte unbedingt täglich gereinigt werden. Damit Sie nicht jeden Tag eine neue Dose Thunfisch öffnen müssen, füllen Sie den Saft einer Dose in ein Glas, verdünnen ihn mit etwas Wasser und frieren das Ganze anschließend in einem Eiswürfelbehälter ein, so dass Sie jeden Tag einfach nur eine neue Portion auftauen müssen.
  • Gerade Katzen sind bekannt für Ihre Neugier und Abenteuerlust. Nicht umsonst findet man im Internet Videos von Individualisten, die (z.T. ausschließlich) aus laufenden Wasserhähnen oder Zimmerbrunnen trinken. Ich möchte nicht ausschließen, dass es auch Hunde gibt, die solche Methoden bevorzugen. Probieren Sie es aus!
  • Denken Sie daran auch auf Reisen immer ausreichend Wasser für Ihr Tier mitzunehmen und häufige Pausen einzulegen, damit Ihr Liebling die Gelegenheit hat es wieder loszuwerden ohne sich selbst beschmutzen zu müssen.