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Wie viel sollte ein Hund trinken?

Der Wasserbedarf ist abhängig von der Fütterung

Wie viel ein Hund trinken sollte, berechnet sich anhand seines Körpergewichts, und ob der Hund Feucht- oder Trockenfutter bekommt. So benötigt ein Hund, der ausschließlich Trockenfutter zu sich nimmt, eine höhere Menge an Trinkwasser als ein Hund, der hauptsächlich Feuchtfutter zu sich nimmt. Wie bei uns Menschen ist dies natürlich von Hund zu Hund verschieden. Als ungefähre Richtlinie kann man jedoch bei der Fütterung von Trockenfutter von 40 bis 50 ml Trinkwasser pro kg des Körpergewichtes ausgehen. Bei der Fütterung von Feuchtnahrung verringert sich der Bedarf auf 5 bis 10 ml/kg Körpergewicht.

Ein Beispiel bei Trockennahrung:

Wiegt der Hund 20 kg und frisst ausschließlich Trockenfutter, so braucht er 800 bis 1000 ml pro Tag (20 kg x 40 bis 50 ml).

Bei hohen Außentemperaturen oder vermehrter körperlicher Aktivität steigt der Wasserbedarf.

Was tun, wenn der Hund nicht genug trinkt?

Es gibt Erkrankungen oder bestimmte Anfälligkeiten, bei denen es sinnvoll ist, die Wasseraufnahme des betroffenen Tieres zu erhöhen.

Hierzu ein paar Tipps aus der Praxis, die auch grundsätzlich angewendet werden können, wenn der Hund zu wenig trinkt:

  • Die einfachste Art der Wasserzuführung ist die Gabe von Feuchtfutter (ca. 80% Wasser) anstatt Trockenfutter (ca. 7-10% Wasser). Ist dies nicht möglich, kann Trockenfutter auch mit etwas Wasser eingeweicht werden.
  • Sauberes Trinkwasser an verschiedenen Stellen in Haus und Garten anbieten.
  • Einige Tiere, bei Katzen gerade Freigänger, bevorzugen häufig „lebendiges" Wasser, d.h. Wasser, das schon etwas algig und abgestanden schmeckt, wie z.B. aus dem Gartenteich oder der Regentonne. Bieten Sie dies doch auch im Haus an, um die Trinkmenge während des Aufenthalts im Haus zu erhöhen.
  • Andere Tiere lieben fließendes Wasser. Wasseraufnahme aus dem Wasserhahn oder einem Trinkbrunnen kann sehr viel Spaß machen.
  • Auch die Zugabe von „Geschmacksstoffen" kann die aufgenommene Wassermenge erhöhen. Z.B. das Auskochen von Rind-, Geflügel oder Schweinefleisch und die Zugabe der Bouillon zum Trinkwasser sind möglich. Da in diesem Sud aber Nährstoffe enthalten sind, sollte vor allem bei Niereninsuffizienz individuell überlegt werden, ob dies für den Zustand des Tieres förderlich ist.

Auch Thunfischsaft (Dose, „im eigenen Saft") wird häufig gern genommen.
Um nicht bei jedem Nachfüllen des Napfes erneut eine Dose Thunfisch öffnen oder ein Stück Fleisch auskochen zu müssen, bietet es sich an, den Sud (evtl. etwas verdünnt) in einem Eiswürfelbereiter einzufrieren. Die Würfel können dann nach Bedarf entnommen und dem Trinkwasser zugegeben werden. Der Fleisch- oder Fischgeschmack kann die Katze oder den Hund motivieren die Wasseraufnahme zu erhöhen.

Bedenken Sie aber immer, dass es Erkrankungen gibt, bei denen Sie die Ernährung ihres Tieres mit Ihrem Tierarzt abstimmen sollten. Fragen Sie ihn daher um Rat, bevor Sie dem Wasser etwas zusetzen.