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Arthrose bei Hunden, Katzen und Pferden - Teil 1

Teil 1: Was passiert im gesunden Gelenk?

Um verstehen zu können, wie degenerative Gelenkserkrankungen (Arthrosen) entstehen und warum sie nicht heilbar sind, muss man zunächst verstehen, wie ein gesundes Gelenk funktioniert.
Ein Gelenk ist die bewegliche Verbindung zweier Knochen, die einen ungehinderten Bewegungsablauf garantiert. Jedes Gelenk ist von einer Gelenkkapsel umgeben, die die miteinander agierenden Knochenenden nach außen hin abschließt. Um den reibungslosen Ablauf einer Bewegung zu gewährleisten, sind die Knochenenden von einer glatten und gleitfähigen Knorpelschicht überzogen. Gleichzeitig ist der schmale Gelenkspalt zwischen den Knorpelschichten vollständig von der sog. Gelenkschmiere (Synovia) ausgefüllt, die die Gleitfähigkeit zusätzlich verbessert. Die Gelenkschmiere spielt außerdem eine wichtige Rolle in der Nährstoffversorgung des Knorpelgewebes. Da der Knorpel nicht durchblutet wird, erhält er alle wichtigen Nährstoffe ausschließlich über die Gelenkflüssigkeit. Produziert wird die Gelenkschmiere übrigens von der inneren Membran der Gelenkkapsel, der sog. Synovialmembran.
Die Hauptaufgabe des Gelenkknorpels ist seine Funktion als Stoßdämpfer. Nur so ist ein geschmeidiger Bewegungsablauf überhaupt möglich. Dank seiner Zusammensetzung – Glucosaminoglycane (Chondroitinsulfat und Glucosamin), Kollagen und Knorpelzellen – ist das Knorpelgewebe extrem druck- und zugfest, so dass selbst bei hohen Belastungen Bewegungen noch abgefedert werden können. Bewegung selber ist essentiell für die Gesunderhaltung des Gelenks, denn nur durch die regelmäßige Kompression und anschließende Ausdehnung des Knorpels gelangen die Nährstoffe aus der Gelenksflüssigkeit wie bei einem Schwamm überhaupt erst in das Knorpelgewebe. In einem gesunden Gelenk halten sich Abnutzung des Knorpels und Wiederaufbau die Waage.